In vielen Gärten sieht man an den Apfelbäumen Gespinste und abgefressene Blätter. Der Übeltäter ist die Apfelbaumgespinstmotte.
Apfelbaumgespinstmotte (Yponomeuta malinella)
Schadbild:
Ende Mai, Anfang Juni sind an den Blättern deutlich Gespinste erkennbar, in ihnen befinden sich die grau-gelben, schwarz gefleckten Raupen oder die Puppen. Die Blätter weisen Skelettierungsfraß auf. Bei starkem Befall kommt es schnell zu Kahlfraß. Die ca. 1cm großen, hellen (weiß-graue) Falter sind gut durch ihre auffällig schwarz gepunkteten Flügel zu erkennen. Sie Fliegen in der Dämmerung von Juni bis August. Sie schlüpfen im Juli/August und legen im September ihre Eier (ca. 150) in Knospen nähe an den Zweigen ab. Im Frühjahr wandern die Larven zu den jungen Blättern, bohren sich ins Blattgewebe, fressen dieses zwischen den Adern weg und beginnen mit den Gespinsten.
Gegenmaßnahmen:
Äste mit Gespinsten herausschneiden, Leimringe anbringen


